Lexikon

Cubra libre

Cuba Libre (spanisch für "Freies Kuba") ist ein Longdrink mit Rum und Cola, der um 1900 in Kuba entstand, als nach Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges amerikanische Soldaten auf die Befreiung Kubas von der spanischen Kolonialherrschaft anstießen. 

Wir benötigen keinen besonderen Anlass und genießen das recht einfach herzustellende Mixgetränk, auch ohne irgendwen oder irgendwas befreit zu haben. 

 

DANZKA

DANZKA ist eine seit 1989 existierende dänische Wodka-Premiummarke der DANZKA Vodka Copenhagen ApS. Der Vertrieb erfolgt weltweit; wir erstehen die in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältliche Spirituose zumeist im Duty-free-Handel. Die typische Blechflasche lässt sich auch gut als bruchsichere Trinkflasche auf Trekkingtouren verwenden !

 

Höhenangaben

Höhen über dem Meeresspiegel dienen der Höhenangabe von geographischen und technischen Objekten, insbesondere von Höhen der Erdoberfläche (Gelände, Berggipfel), von Ortschaften und Verkehrswegen. Als Nullniveau wird dabei meist der mittlere Meeresspiegel definiert, der aus langjährigen Beobachtungen von speziellen Pegelstationen ermittelt sein kann oder einfach per Definition festgelegt wird. Je nach Land können unterschiedliche Bezugshöhen verwendet werden und so die Höhenangaben für ein und das selbe Objekt differieren: z.B. Ortler: 3.899 m ü.A. (Österreich) bzw. 3.905 m s.l.m. (Italien).

 

Meuselbacher Kuppe

Die 786 Meter hohe Meuselbacher Kuppe liegt ca. 8 Kilometer vom Rennsteig entfernt auf der Nordabdachung des Thüringer Schiefergebirges. Sie ist der „Hausberg“ der raanzer Gemeinden Cursdorf und Meuselbach. Mehrere Wanderwege (max. T1 SAC) führen auf die prominente Erhebung, auf dessen Gipfel sich seit 1911 ein Aussichtsturm mit Gaststätte befindet.   

  

 

Raanz

Als Raanz wird das im Thüringer Schiefergebirge liegende Gebiet um die Ortschaften Cursdorf, Deesbach, Lichtenhain/Bergbahn, Meuselbach und Oberweißbach bezeichnet. Der Name bezieht sich auf das Arbeitsgerät der Olitätenhändler, die die Region vom 16. bis zum 20. Jahrhundert prägten. Diese „Buckelapotheker“ trugen auf ihrem Rücken anfangs ein unhandliches hölzernes Reff (Tragegestell/Kraxe), später wurde es durch einen bequemer zu tragenden ledernen Ranzen ersetzt.

 

Rennsteig

Der Rennsteig ist ein ca. 170 km langer Kammweg im Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald. Er beginnt in Hörschel an der Werra und endet in Blankenstein an der Selbitz. Als Sprachgrenze trennt er ostfränkische Dialekte (oberfränkisch, itzgründisch, hennebergisch) im Süden von thüringischen Dialekten (zentralthüringisch, ilmthüringisch, südostthüringisch) im Norden und Osten. Orographisch bildet er die Wasserscheide zwischen den Flusssystemen Werra/Weser, Saale/Elbe und Main/Rhein. Am Dreistromstein bei Siegmundsburg treffen die Einzugsgebiete aller drei Ströme aufeinander. Darüber hinaus war der mittlerweile älteste und (mit etwa 100.000 Wanderern jährlich) meistbegangene Weitwanderweg Deutschlands über Jahrhunderte Grenze zwischen den anliegenden thüringischen Kleinstaaten, etwa 1.300 Grenzsteine – zumeist aus dem 18. Jahrhundert – zeugen davon.

Der Mittelpunkt des Rennsteigs befindet sich seit der Neuvermessung in den Jahren 2002/03 (Gesamtlänge des Rennsteigs: 169 km, 293 m und 77 cm) bei km 84,646 in unmittelbarer Nähe des Großen Dreiherrensteins an der ungefähren Grenze zwischen Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge.

 

Wildwasser-Schwierigkeitsskale der ICF (International Canoe Federation)

Schwierigkeitsgrad I (unschwierig) = Sicht: frei – Wasser: regelmäßiger Stromzug, regelmäßige Wellen, kleine Schwälle – Flußbett: einfache Hindernisse

Schwierigkeitsgrad II (mäßig schwierig) = Sicht: freie Durchfahrten – Wasser: unregelmäßiger Stromzug, unregelmäßige Wellen, mittlere Schwälle, schwache Walzen, Wirbel, Presswasser – Flußbett: einfache Hindernisse im Stromzug, kleinere Stufen

Schwierigkeitsgrad III (schwierig) = Sicht: übersichtliche Durchfahrten – Wasser: hohe, unregelmäßige Wellen, größere Schwälle, Walzen, Wirbel, Presswasser – Flußbett: einzelne Blöcke, Stufen, andere Hindernisse im Stromzug

Schwierigkeitsgrad IV (sehr schwierig) = Sicht: Durchfahrten nicht ohne weiteres erkennbar, Erkundung meist nötig – Wasser: hohe, andauernde Schwälle,  kräftige Walzen, Wirbel, Presswasser – Flußbett: Blöcke versetzt im Stromzug, höhere Stufen mit Rücksog

Schwierigkeitsgrad V (äußerst schwierig) = Sicht: Erkundung unerlässlich – Wasser: extreme Schwälle, extreme Walzen, Wirbel, Presswasser – Flußbett: enge Verblockungen, hohe Gefällstufen mit schwierigen Ein- und Ausfahrten

Schwierigkeitsgrad VI (Grenze der Befahrbarkeit) = nur bei bestimmten Wasserständen und dann mit hohem Risiko eventuell befahrbar